Ein Mann und eine Frau trafen sich in einem Garten. Er sagte: «Eigentlich geht es mir gut. Ich habe eine Wohnung, eine Arbeit, Freunde, Kleidung und genügend zu essen. Doch ich fühle mich wie ein Roboter. Mein Leben ist voller Müssen und Sollen. Auch wenn ich einmal Zeit für mich habe, gibt es noch irgendetwas zu tun. Und wenn ich einmal nichts tue, merke ich, dass ich erschöpft bin.» Die Frau sagte: «Eigentlich geht es mir gut. Doch ich spüre eine Sehnsucht in mir. Ich vermisse etwas, doch ich weiß nicht, was.»
Eine Yogalehrerin kam in die Stadt … weiterlesen

Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin ein Mensch wie du und ich. Ich lebe in der Welt und bin eingebunden in die Welt. Ich habe mein Wort oftmals gegeben und ich halte mein Wort. Deshalb lebe ich eingebunden in diese Welt. Zugleich habe ich mir etwas bewahrt, was scheinbar ungewöhnlich ist: Ich lebe in einem weiten Bewusstsein. Ich empfinde in jedem Augenblick meinen Körper von Kopf bis Fuß. Ich nehme wahr, was ich sehe, höre, rieche, schmecken und taste. Ich fühle mein Gefühl in seinen Nuancen und das Gefühl ist lebendig, es ändert sich von Moment zu Moment, im Feinen. Ich höre die Gedanken in mir, die Worte und Sätze. Ich sehe die bildlichen Gedanken. Zum Glück ist mein Denken mitunter still, sonst würde ich es wohl kaum aushalten ;-) Ich spüre und das Spüren ist ein weites Feld des Wahrnehmens. In tief verbundenen Momenten erlebe ich das reine Sein, die eine Lebendigkeit, die uns alle Lebewesen verbindet … den ganzen Text lesen

Die Liebe ist zweierlei zugleich. Es ist das einzige Wort für ein inneres Erleben, das ich kenne, das zwei voneinander unabhängige Bedeutungen hat. Auf der einen Seite ist die Liebe – wenn ich sage: «Ich bin in Liebe» – das eigene offene Herz. Auf der anderen Seite kann es auch bedeuten, dass das Leben sein magisches Band um mich und einen anderen Menschen gelegt hat. Auch das kann heißen: «Ich bin in Liebe.» Beides ist voneinander unabhängig. Wenn das Leben einmal sein Band um mich und einen anderen Menschen gelegt hat, ist dieses für eine lange Zeit von Dauer. Es geht nicht mal weg und kommt dann wieder, sondern ist verbunden. In dieser Zeit öffnet und engt sich immer wieder mein eigenes Herz. Es ist ganz lebendig, so wie sich meine Stimmung hebt und senkt, so öffnet und schließt sich auch mein Herz. Es ist unabhängig vom Band der Liebe, denn auch wenn ich in keiner Liebesbeziehung bin, öffnet und schließt sich mein Herz. Auch ohne Liebesbeziehung kann ich hier stehen und sagen: «Ich bin in Liebe» und es ist wahr und wirklich, es ist kein Denken und kein Konzept … weiterlesen

Dieses ist eine Übung, sich der Weite des eigenen Bewusstseins bewusst zu werden. Was ist gerade jetzt, in diesem Augenblick, in deinem Bewusstsein? Vermutlich bist du gerade wach und hörst wach meiner Stimme zu … Das Hören ist gerade in deinem Bewusstsein. Hörst du auch noch anderes, außer meiner Stimme? … Du kannst dich konzentrieren, nur meine Stimme hören und alles andere ausblenden, oder dein Hören weit machen und meine Stimme und anderes zugleich wahrnehmen. Was ist noch in deinem Bewusstsein? … Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Körperempfinden und Denken. Was ist noch in deinem Bewusstsein? … Wir Menschen haben in jedem Moment ein Gefühl, ein Gefühlsgemisch aus dem Grundgefühlen in uns, in jedem Moment eine Stimmung. Es ist möglich, zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu tasten, den Körper zu empfinden, die Gedanken in sich zu hören und und das Gefühl zu fühlen. Spüren. Jeder Mensch spürt. Es ist eine objektive Sinneswahrnehmung. Doch nur wenige sind sich heute des Spüren bewusst. Wer macht dieses Bewusstsein? Niemand anderes als du selbst engst und weitest dein eigenes Bewusstsein … den ganzen Text lesen

In diesem Filmchen möchte ich einen Weg aus dem Denken heraus zeigen. Es ist wahr und wirklich möglich, aus den Räumen des Denkens herauszutreten. Es ist kein Konzept und auch keine andere Art zu denken, sondern es gibt wirklich drei Lebenszentren, in denen wir Menschen sein können: Wir können im Kopf sein, im Rumpf oder im Herzen. Oder auch diese drei Bereiche miteinander verbinden und ganz werden… Es ist der Zustand des Ganzseins, vollkommen wach zu sein, das Erleben vollständig wahrzunehmen… Die Übung beginnt damit, dir bewusst zu werden, was du gerade in deinem Bewusstsein hast… Wir sind nicht vollständig, wenn wir die ganze Zeit immer nur in den Räumen des Denkens, aus dem Gehirn heraus leben und wahrnehmen… Das Tor zum Selbst ist der Körper … den ganzen Text lesen

Ich grüsse euch. In diesem sechsten jahnna Filmchen – dieses ist der erste in der Reihe – möchte ich dich daran erinnern, was das Wort ‹wahr› und das Wort ‹Wahrheit› bedeutet. Es ist ein tiefes Wort einer jeden Sprache, denn jede Sprache hat Worte und bildet Aussagen und bei jeder Aussage, bei jedem Gelesenen, Gehörten und vor allem auch Gedachten stellt sich die Frage: Ist das wahr?
Es gibt eine ursprüngliche Bedeutung des Wortes ‹wahr›, die ich dir zeigen möchte. Wer sie erkennt, wer sie verwendet, wer wahr spricht, klärt sein eigenes Sprechen und damit auch sich selbst. Wer wahr spricht, klärt seine eigenen Beziehungen. Denn das Wahre beginnt zunächst bei dir selbst.
Ich habe hier einen Apfel. Es ist wahr, dass ich einen Apfel in der Hand halte, denn ich sehe ihn mit meinen Augen. Ich taste ihn mit meiner Handfläche. Mit meinen Fingern taste ich seine Kontur, seine Schale, seine glatte, feste Schale. Ich kann ihn riechen und er riecht köstlich. Ich kann in ihn beißen und würde seinen süßen Saft kosten, der mir, alles zusammengenommen, unzweifelhaft sagt, dass es ein Apfel ist und keine Quitte oder Birne. Meine Augen, meine Finger, meine Nase und mein Geschmack sind meine Zeugen. Jeder um mich herum, der auch seine Sinne offen hat, könnte es bezeugen. Es gibt ein Wort in der deutschen Sprache, was erkennen lässt, was das Wort ‹wahr› bedeutet … den ganzen Text lesen

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jahnna 6b – Was wir Menschen wahrnehmen

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jahnna 6c – Was eine Wahrheit ist

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jahnna 7 – Denken erleben

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jahnna 8 – Den Körper empfinden

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jahnna 9 – Fühlen erleben

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jahnna 10 – Der Ort der Aufmerksamkeit

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jahnna 11 – Spüren erleben

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jahnna 12 – Jedes Grundgefühl ist eine Weisung des Selbst

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jahnna 13 – Die eigenen Verletzungen

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jahnna 14 – Die kollektiven Verletzungen

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jahnna 15 – Sich dem Selbst anvertrauen

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jahnna 16 – Leben in zwei Welten zugleich

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jahnna 17 – Den inneren Raum klären

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jahnna 18 – Das eigene Feld weiten

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jahnna 19 – Gewahrsein erleben

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jahnna 20 – Gemeinsam ist es leichter zu wachsen

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jahnna 21 – Der individuelle Weg

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jahnna 22 Geschichte – Was gut und schlecht ist

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jahnna 23 – Eine Neue Zeit

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jahnna 24 – Ein neues Geldsystem

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jahnna 25 – Was die Zeit ist

Die Neue Zeit geschieht. Zugleich braucht es Menschen, die vorausgehen und leben, als wäre die Neue Zeit schon allgegenwärtig.